Was passiert, wenn plötzlich das eigene Wissen und Erleben vom Kopf in den Bauch rutscht?

[24.07.2013 10:25:52] Pat Aboom: das ist eine ganz andere art von wissen. das schwebt nicht irgendwo in weiter ferne sondern durchdringt uns mit wärme und liebe

[24.07.2013 10:43:26] Pat Aboom: wenn wahrheit irgendwo ist, so ist sie überall. ich weiß gar nimmer, ob das von mir ist 😉

[24.07.2013 10:50:16] Line_P: …völlig egal von wem das ist, texte worte gedanken… die fließen in uns rein und wir machen was schönes draus, […] das schööönste, weil wir sie nicht nur analysieren, sondern weil wir sie füüüüühlen, wir veredeln sie einfach 😉 es ist so schön alles verwoben miteinander, alles ist so schön Pat, einfach nur schön, keine worte, nur Sein (sun)(sun)(sun) oh danke danke danke für alles

Auf einmal war da das Gefühl, dass alles einen Sinn ergibt. Alles greift magisch ineinander und ist einfach nur schön.

Es war, als hätten wir vorher nur auf einem Auge gesehen, jetzt kam plötzlich das zweite dazu, und es machte BOOM!!!

Irgendwie war die Welt ganz geworden für uns. Wir schrieben uns die Seele aus dem Leib, diskutierten und sinnierten, Songs entstanden aus dem Nichts, es heilten Ängste im Schnelldurchlauf und wir wollten natürlich das alles weitergeben und anderen erzählen…

Erzählen, wie das Wissen vom Kopf in den Bauch sacken kann. Wie wir ins Handeln kommen, wie wir unser Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen. Ein neues Leben schien zum Greifen nah, doch… “Halt mal ihr zwei!“ schien uns die Realität zu sagen. „Ein paar Hausaufgaben habt ihr noch zu machen“.

Es zeigte sich: die Reise hatte gerade mal angefangen!

Jeder von uns war mit Projekten übersäht, wollte trotzdem seinem Job gerecht werden, und diverse Geister aus der Vergangenheit holten uns ein, die uns das Leben erstmal wieder schwerer machten – die Leichtigkeit des Seins ging nach der Riesenwelle im Ozean erstmal wieder… naja… den Bach runter, oder: es kam ein etwas längeres Wellental, sagen wir so.

War doch alles nur ein Traum?

Es fühlte sich an, als hätte die Sonne sich verdunkelt, und alles wurde zäh.

Vielleicht wollte das Leben es einfach ganz genau wissen – und ein klares JA von uns?

Tatsächlich war das Lichtvolle, das wir erlebt hatten, weiterhin die ganze Zeit da. So wie die Sonne auch da ist, wenn sich Wolken vor sie schieben. Sie ist trotzdem da. Wir konnten sie nur nicht mehr direkt sehen. Wir konnten nur vertrauen.

Wir tauchten noch tiefer ein in alte Programme, sogenannte Glaubensmuster, die nicht mehr zu uns passten, uns aber teilweise noch fest im Griff hatten, wühlten uns aus alten Verstrickungen in der Familie und klärten nach und nach unsere Beziehungen. Wir räumten auf in uns.

Wir kapierten: Wenn wir wirklich authentisch von unserem Erkennen erzählen wollten, mussten wir es auch selbst tief fühlen.

Und doch bohrte in uns immer wieder die Frage: Wann geht es endlich los mit dem „neuen Leben“, das wir uns nach unserem inneren Aufbruch so bunt vorgestellt hatten? Wann starten wir unser damals schon getauftes Projekt „Radio Pauseroni“? Das Ding, in dem alles Platz haben sollte, was sich an Erkenntnissen angesammelt hatte und uns umtreibt, in welcher Form auch immer.

Bis die Erkenntnis sickerte (es waren schon wieder Jaaaahre vergangen, seufz):

„Meine Güte, das IST das Leben! Wir sind schon längst mittendrin!“

Und das „Aufräumen“ hört nie ganz auf, das Leben ist kein Hausflur den man putzt und dann ist gut. Hatten wir uns doch glatt selbst ein Bein gestellt, indem wir aus dem Gefühl des Erfreuens am reinen, schönen Dasein, wieder in die Denke reinrutschten: „Aus diesen ganzen Erkenntnissen müssen wir jetzt was machen! Und zwar genau so und bis dann und dann…“.

Völlig berechtigt dieser Wunsch, und so natürlich, so menschlich. Aber das Leben hat seine ganz eigenen Wege und treibt die buntesten Blüten, wie man sieht – und wovon auch unsere Songs, Texte und Hörstücke erzählen. Wir surfen durch die Wissensgebiete ohne Denkgrenzen. Knallharte Wissenschaft geht über in Leben und Wärme, lineares Denken wird durch Dynamik ersetzt. So, wie der ganze Kosmos auch dynamisch funktioniert und etwas höchst Lebendiges ist. Diese Dynamik bringt dein Weltbild vielleicht ins Wanken, nimmt dir jedoch die Krücken weg und sagt: Lauf!

Das Unglaubliche wird Glaublich.

Ihr könnt euch davon inspirieren lassen, darüber den Kopf schütteln oder euch einfach amüsieren… und vielleicht auch eure Erfahrungen und Gedanken mit uns teilen?! Das wäre ein großes Geschenk.

Wir freuen uns auf euch!

Pauseline gibt Pauseroni ihre Stimme, sinniert über Ängste und wie man sie meistert, läuft gerne querfeldein.
Pat Peroni gibt Pauseroni den Rhythmus. Er ist leidenschaftlicher Beatbastler, Philosoph durch und durch, Schlagzeuger und DJ.